Oh man. Mein letzter Post hat den Tracker in mir geweckt. TraxInSpace, Impulse Tracker,… Es gibt jetzt einen Rebuild vom Impulse Tracker: Den Schism Tracker. Der läuft auf Windows, Mac OS X und auch Linux (sogar im Ubuntu Repository). Er hat sogar die gewohnte gute alte GUI des Impulse Trackers.
Damals im Jahre 1992… wenige Jahre nachdem unsere schwarz-weiße Welt eine farbige Welt wurde und Hollywood den Film “Mondlandung” produziert hatte… Damals war ich elf Jahre alt und wahrscheinlich noch so richtig grün hinter den Ohren. Damals habe ich eine Musik gehört… huihuihuihui… Unter anderem “The Prodigy – Out of Space”, das ich gerade Youtube wiederentdeckt habe. Nice! Das hat schon etwas Nostalgisches. Für ein kurzen Moment hatte ich das Gefühl, das ein Archäologe wahrscheinlich hat, wenn er ein Artefakt aus einer längst vergangenen Zeit ausgegraben hat. Jetzt weiß ich wieder wo meine kleine Leidenschaft für Elektronisches her kommt. Es erinnert mich meine vom Impulse Tracker geprägte Jugend.
Video wurde von Youtube entfernt.
Wenn ich es mir nun genau überlege, dann stelle ich fest: Ich bin alt geworden. Auf meinem iPhone schleppe ich nun Alben von “Herbert Grönemeyer” mit mir rum. Und wenn es ganz hart kommt, dann habe ich sogar Musik von den Hosen auf meinem iPhone. Eieieieiei… Was war ich doch für ein Strolch. Damals als ich noch ein Jüngling war. Und nun laufe ich langsam auf meine dritte Null zu. Zum Glück nehme ich viele schöne Erinnerungen mit.
Edit: Ach Du scheiße… Früher war das mal hip wenn man so tanzen konnte wie die Herren von Prodigy.
Ich habe gerade wieder eingekauft. CDs… Das sind die scheiben als Plastik mit Musik drauf. Warum hab ich das getan!? Weil ich keinen brauchbaren Musik-Dienst im Internet gefunden habe, bei dem man als Europäer DRM-frei Musik einkaufen kann. Deshalb kaufe ich nun diese beiden Alben aus antiquarische Scheiben:
Das hier habe ich gerade auf nerdcore gefunden. Super nice. Ich wundere mich immer wieder, was die Menschen vor meiner Geburt für einen Quatsch gemacht haben. “France Gall” sagt mir überhaupt nichts… Ohne Wikipedia könnte ich diese Dame auch keiner Zeitepoche zuordnen. Aber man lernt ja nie aus. Das ist ab sofort eins meiner neuen Lieblingslieder. Ultra scharf ist auch, wie sie sich zum Rythmus bewegt. Eine begnadete Tänzerin.
Da habe ich doch wieder ein Schätzchen gefunden. *Träne aus’m Auge wisch* “Meerumschlungen”… nice… Hier in Karlsruhe gibt es weder Meer noch Möwen. Der Norden ruft nach mir!